Wie reduziere ich CO2?
Im Kampf gegen CO2-Emissionen
CO2-Emission zu vermeiden ist der wichtigste Schritt im Kampf gegen den Klimawandel,
Pro Tag verursacht jeder Deutsche im Schnitt rund 30 Kilogramm CO2. Wissenschaftler und Politiker sind sich jedoch einig, dass die Klimaerwärmung im weltweiten Durchschnitt auf zwei Grad zu begrenzen ist. Deshalb gilt es den CO2-Ausstoß pro Tag und pro Kopf auf 5 Kilogramm CO2 zu reduzieren. Die Menge des CO2- Ausstoß jedes Einzelnen hängt sehr vom jeweiligen Lebensstils ab. Ist man bereit seinen Lebensstil ein wenig zu ändern, so kann man durch ein paar Tricks die eigene Klimabilanz oder die eines ganzen Unternehmens erheblich reduzieren. Vor allem in den Bereichen Mobilität, Energiemanagement, Abfallverwertung und Wassereinsparung liegt Potenzial für CO2- Einsparungen. Im Folgenden werden wir einige Tipps zu CO2-Reduktion in den genannten Bereichen aufführen.
Mobilität
Die Optimierung der Mobilität birgt erhebliches CO2-Einsparpotential.
Da gerade Autoabgase die Umwelt stark belasten und einen großen Beitrag zur Klimaerwärmung leisten, sollte man sich so oft wie möglich dazu entscheiden alternative Fortbewegungsmittel zu nutzen.
Bei schönem Wetter mit dem Fahrrad zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren reduziert CO2-Emissionen und ist gut für die Gesundheit. Wenn Sie größere Distanzen zurück legen müssen, bietet die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Fahrgemeinschaften eine umweltschonende Alternativen zum Auto. Möchten Sie unter keinen Umständen auf das Auto verzichten, sollten Sie sich der Umwelt zur Liebe für ein Erdgas betriebenes Auto entscheiden. Erdgas verursacht gegenüber Diesel und Benzin rund ein Viertel weniger CO2, andere Schadstoffe sinken um 80 Prozent. Neben der positiven Umweltbilanz kommen Erdgas- Autofahrer in den Genuss von steuerlichen Vorteilen. Zur Flugreise gibt es leider noch keine klimafreundliche Alternativen, außer Verzicht. Sie sollten sich vor jeder Flugreise fragen, ob diese wirklich notwendig ist. Gerade geschäftliche Reisen können oft nur durch Videokonferenzen ersetzt werden.
Energiemanagement
Ökostrom
Der erste Schritt auf dem Weg zum umweltfreundlichen Energiemanagement könnte der Umstieg auf Ökostrom sein.
Die Treibhausgas- Emissionen können Sie durch den Wechsel auf Ökostrom besonders leicht, kostensparend und ohne Komfortverzicht reduzieren- Der Ökostrom ist physikalisch gleichwertig wie der herkömmliche Strom. Ökostrom wird lediglich ins Stromnetz eingespeist. Je nach Tarifgebiet kostet Sie der neue Anbieter auch nicht mehr als der alte oder höchstens einige wenige Euro zusätzlich pro Monat, die Sie allein schon durch einige Energiesparlampen locker wieder einsparen.
Energiesparlampen
Die Beleuchtung beansprucht unter zehn Prozent des jährlichen Stromverbrauches. Auch wenn sich daher insgesamt nur vergleichsweise wenig CO2 bei der Beleuchtung durch Energiesparlampen vermeiden lässt, ist der Aufwand dafür außerordentlich gering.
Zudem rechnet er sich finanziell sehr bald durch die gesparten Stromkosten. Wo Lampen länger als eine halbe Stunde am Tag brennen, lohnen sich Energiesparlampen.
Stand-by Modus
Des Weiteren sollten Geräte nicht im Stand-by Modus betrieben werden.
Geräte im Stand-by Modus verbrauchen viel Strom. Benötigt ein Gerät im Stand-by Betrieb nur ein Watt, summiert sich durch den Stromverbrauch über die 8.760 Stunden des Jahres die Emission zu etwa 5,7 Kilo CO2. Das kann mit wenig Aufwand vermieden werden. Beim Aufspüren der heimlichen Stromverschwender helfen Energiemessgeräte, die Sie bei Verbraucherzentralen und Energieversorgern gewöhnlich kostenlos leihen können.
Abfallverwertung
Jeder von uns produziert jährlich seinen persönlichen Berg von 500 Kilogramm Müll. Das sind etwa 41 Millionen Tonnen Abfälle jährlich.
Abfallvermeidung und –trennung ist von hoher Bedeutung im Kampf gegen die Klimaerwärmung. Abfallmengen können durch verpackungsfreie Systeme bzw. Mehrwegsysteme deutlich reduziert werden.
Kaufen Sie bewusst Recycling Produkte, wie z.B. Recycling Papier, hergestellt aus 100% Altpapier.
Außerdem sollten Sie Getränke in Glasflaschen bevorzugen. Mehrwegflaschen aus Kunststoff halten nicht so lange wie die Glasflaschen.
Wassereinsparung
Die Einsparung von Wasser kann durch die Berücksichtigung verschiedener Aspekte gewährleistet werden. Neben der Installation von Wasserspareinrichtungen an WCs, Urinalen und Handwaschbecken (z.B. Spülstopps, 6-Liter-Spülkästen) sind regelmäßig Wasserhähne und Toiletten auf Wasserverlust zu kontrollieren. Beim Duschen wird wesentlich weniger Wasser verbraucht als beim Baden. Wenn Sie sich nun häufiger für eine Dusche entscheiden und die Duschtemperatur reduzieren, können Sie nicht nur CO2- Emissionen einsparen sondern auch Kosten. Es lohnt sich außerdem in eine Spülmaschine zu investieren, die Spülmaschine spart gegenüber dem Spülen per Hand Wasser und Zeit. Eine Spülmaschine ist demnach für Sie und die Umwelt die beste Lösung, wenn es um die Beseitigung des schmutzigen Geschirrs geht.
Die Bewässerung von Grünanlage sollte überwiegend mit Regenwasser (Regenwassersammelsystem) vollzogen werden.



