Klimaschutz

Der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur ist nicht aufzuhalten. Nach einer Studie von William Hare vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung lassen sich die schlimmsten Folgen der globalen Erwärmung noch verhindern, wenn es gelingt, dass die globale Durchschnittstemperatur nicht höher als um weitere zwei Grad ansteigt. Um das zu erreichen, müssen wir die CO2-Emissionen erheblich verringern.

 

Das Kyoto-Protokoll hat bereits 1997 die Grundlage für eine internationale Zusammenarbeit im Klimaschutz gelegt. Darin haben sich die Industrieländer verpflichtet, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2012 um mindestens fünf Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Damit ist es jedoch noch nicht getan: Um das Klima wieder ins Gleichgewicht zu bringen, muss der CO2-Ausstoß laut dem Weltklimarat um etwa 60 bis 80 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden und das bis 2020.  

 

Erst reduzieren, dann ausgleichen  

Der wichtigste Schritt ist es also, die Emission von klimaschädlichen Treibhausgasen wie CO2 möglichst zu vermeiden. Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch für Privathaushalte, denn der Klimawandel betrifft jeden: Von der Energiesparlampe bis zum Verzicht auf überflüssige Flugreisen, kann jeder seinen Teil zum Klimaschutz beitragen. Ganz vermeiden können wir die Emission von CO2 in unserer industrialisierten Welt nicht.  Wo keine weitere Reduktion möglich ist, hilft das CO2OL Prinzip: vermeiden und den „Rest“ kompensieren.

 

Die CO2OL-Aufforstungen schließen Lücken, die vor Jahrzehnten in den Regenwald geschlagen wurden.

Der Wald und das Klima

Schutz des Regenwaldes bedeutet auch Schutz des Klimas, denn im Regenwald sind enorme Mengen CO2 gebunden. Ein Fünftel des weltweiten CO2-Ausstoßes entsteht bei der meist illegalen Abholzung und Brandrodung des tropischen Regenwaldes. Bei Kahlschlägen und Brandrodungen entweicht nicht nur der im Holz gespeicherte Kohlenstoff, sondern auch klimawirksame Gase aus Humus und Böden. Schwindende Wälder nehmen weniger Kohlendioxid auf. Darum gilt es, die letzten Urwälder der Erde konsequent zu schützen und neue Wälder, insbesondere in den Tropen, aufzuforsten, um CO2 aus der Atmosphäre zu binden. Wald ist dabei nicht gleich Wald – Monokulturen sind ökologisch nicht sinnvoll. Deshalb forstet CO2OL ausschließlich ökologisch und sozial nachhaltige Mischwälder auf.

 

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